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Mir gejen zusamen

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Jiddisch gestern und heute

Ein jiddischer Liederabend
mit dem Duo Di Vanderer

In ihrem gefühlsintensiven Konzertprogramm, welches zumeist fröhlich und lebensbejahend wirkt, setzen Valeriya Shishkova und ihre Musiker die Suche fort nach dem Neuen im fast schon vergess?nen Alten. In den traditionell überlieferten Liedern aus vergangenen Jahrhunderten finden sie lebendige Parallelen zum heutigen Leben und zu den aktuellen Themen moderner jüdischen Kultur, in der Lebensfreude und Humor, aber auch Melancholie und Schmerz so oft so dicht beieinander liegen. In ihr Repertoire gehören aber auch eigene, sehr stimmungsvolle Kompositionen, zumeist nach Gedichten zeitgenössischer jüdischer Autoren. Für dieses Programm welcher am 15. April in Staatschauspiel Kleines Haus Dresdenseine Premiere feiert, hat die russisch-jüdische Sängerin, die seit 2003 das Publikum mit jiddischen Liedern begeistert, erneut Lieder gewählt, die sie selbst emotional berühren. Und weil ihre eigenen Interpretationen so ganz auf den persönlichen Charakter der Lieder aufbauen, strahlen sie auch eine so berührende Emotionalität aus. Mit ihrer schönen und wandlungsfähigen Stimme und durch ihre so persönliche Art des Singens teilt Valeriya Shishkova ihr eigenes Mensch-Sein, ihre reiche Gefühlswelt und Freundlichkeit, diesen grossen Reichtum ihrer Seele, mit ihrem Publikum.

Das Duo »Di Vanderer«: Sergey Trembitsky (Klavier, Flöte) und Gennadiy Nepomnjschiy Klarinette, ist im Jahre 2007 entstanden, als sich die zwei grossartigen jüdischen Musiker kennenlernte, um die Liebe zu ihrer Kultur zu teilen und diese auch in Deutschland mit Können und Herzblut zu leben. In den vergangenen Jahren entstanden so in enger Zusammenarbeit mit Valeriya eine Vielzahl eigener Bearbeitungen; ihre erste und viel beachtetet CD Ayn Tal fun dir, ayn Tal fun mir erschien 2010. Die zweite Produktion "Mir gejen zusamen" erscheint im April 2012

 

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